Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Eine Genossenschaftswohnung ist eine Wohnung die von einer gemeinnützigen Bauvereinigung vermietet wird.

Das Hauptmerkmal ist daher die Vermietung durch eine gemeinnützige Bauvereinigung in der Rechtsform einer Genossenschaft.

Um eine Genossenschaftswohnung nutzen, das heißt zu können, ist es notwendig, Mitglied dieser Genossenschaft zu werden und einen Genossenschaftsanteil zu kaufen. Daraus ergeben sich auch spezielle Rechte und Pflichten als Genossenschaftsmitglied.

Dementsprechend ist die Mitgliedschaft in der entsprechenden Genossenschaft vorausgesetzt um eine Genossenschaftswohnung nutzen zu können.

Die Mietverträge werden bei Genossenschaftswohnungen konsequenter weise als Nutzungsverträge bezeichnet.

Typisch für eine Genossenschaftswohnung ist es auch bei Mietvertragbeginn einen sogenannten Finanzierungsbeitrag zu leisten. Dieser Finanzierungsbeitrag dient im Wesentlichen der Reduktion der laufenden Miete und wird mit einem Prozent pro Jahr verbraucht. Bei Auszug wird der Finanzierungsbeitrag monatsgenau abgerechnet und ausbezahlt.

Im Vergleich zum privaten Wohnungsmarkt kosten insbesondere ältere Genossenschaftswohnungen deutlich weniger, es weisen also die Genossenschaftswohnungen meist geringere Mieten als vergleichbare Wohnungen am freien Markt auf.